Dein dunkles Licht

von jennyfer aus der Kategorie Trauer
und wurde am 27.11.2011 um 22:32:00 eingetragen.

Die Rauheit des Lebens trügte deinen Sinn
Sie lockte mit dem Tod, doch wäre das ein Gewinn?
Diese zahlreichen Schatten, bei viel zu wenig Licht
Es war nur eine Maske, niemals dein Gesicht
Dein Leben ein Schauspiel, jeder Schritt bedacht
Ein schrecklicher Albtraum, doch dann bist du erwacht.

Es war ein grauer Tag und alles drehte sich
Keine Liebe, nur noch Schmerz - Leere umgab dich!
Dir kamen die Tränen, du wusstest es ist für immer
Doch hier sahst du nicht einen Hoffnungsschimmer
Die Leute die dich liebten wussten nicht wer du bist
Viel zu spät erfuhren sie von deiner Lebensfrist

Dein Sarg war blütenweiß, schwarze Chöre sangen
Aufkommender Wind strich Tränen von den Wangen
Als der Priester sprach sah man ungläubige Hände
Zum Gebet gefaltet, erschüttert über dein unfassbares Ende
Und keiner schlief, so ruhig die Nacht auch war
Nur brennendes Schweigen - denn Du warst nicht mehr da


Kommentare

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht

jennyfer schrieb am 24.12.2011 um 12:03 Uhr folgenden Kommentar:
danke für deinen kommentar! kann ich irgendwie kontakt zu dir aufnehmen?


siegfried frenz-SN schrieb am 14.12.2011 um 21:39 Uhr folgenden Kommentar:
Der Inhalt ist real geschrieben,gefühlvoll mit guter Beobachtung. Es ist aber unter viel Zwang erfolgt. Die starke Neigung wie ,es muss sich reimen ! Dieser Zwang beeinflusst den Gedankenfluss sehr. Es verleitet den Leser alles runterzuleiern. Reim überlagert den Inhalt. Links alles mit Versalien und rechts alle Satzzeichen vermeiden. Wieder unter Zwang alles in Uniform zu stecken. Ich weiß,auch vor über 1oo Jahren haben Lyriker sich solche Zwänge auferlegt. Sehr viele Gedichte mit ihren sich reimenden Endungen sollten den Schulkinder das Auswendiglernen erleichtern. "jennyfer" ,wenn du das Gedicht geschrieben hast,weshalb anonym ? Kein leichtes Thema, aber für meine Meinung zu kompakt in die "dicken" Verse gepresst. Unsere Sprache hat sich in 40 Jahren in 2 Sprachen und somit in nicht deckungsgleihen Gedanken. Das Thema ist nicht einfach, aber das ändert nichts. "Jeder,der keine Fehler macht ist bedenklich arm.-Alarm !"

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