Das besondere Blut

von Dalia_M. aus der Kategorie Fantasy
und wurde am 08.08.2010 um 18:42:00 eingetragen.


Die Nacht, sie bricht herein,
erloschen ist der Abendschein.

Die Sonne geht,
der Mond aufersteht.

Und in dem dunklen Wald,
die Jagt beginnt allzubald.

Der Jäger, bereit sich macht,
der Durst nach Blut ihn ihm entfacht.

Das Verlangen, das er so hasst,
dennoch hat er sich angepasst.

Es lässt sich nicht stoppen,ist seine Natur,
das was er ist, diese Kreatur.

Er war ein Mensch und sollte es noch sein.
Er hat sich Verändert und es täuscht und trügt der Schein.

Etwas, ein Geruch, seine Aufmerksamkeit verlangt,
seine ganze Kontrolle es abverlangt.

Blut ist es, was ihn anzieht,
es braucht nicht lange bis er es einsieht.

Lautlos durch den Wald er schleicht,
bald hat er sein Opfer erreicht.

Der Geruch, den ihn anfangs so getrieben,
hat sich geändert ist aber geblieben.

So Etwas hat er hier nie zuvor gerochen, auch nicht woanders.
Es ist Menschenblut-aber es ist so besonders.

Der Spur er folgt bis zum Ort,
und dann sieht er sein Opfer dort.

Auf der Lichtung sie sitzt, ganz allein.
Ihr blondes Haar glänzt im Mondschein.

Noch nie hat er das Blut eines Menschen so verlangt,
und jetzt ist er bei ihr angelangt.

Nur noch fünft Meter trennen sie,
er hat beschlossen, ihr etwas tun würde er nie.

Sie sitzt immer noch da und starrt in ein Buch,
Sie ist so perfekt, wo ist da der Fluch?

Ihr Herz schlägt in einem gleichmäßigen Rhythmus,
Es pumpt in ihren Körper den Blutfluss.

Alle Verlangen in ihm erstarben,
auch das Verlangen, seine Zähne in ihrem Hals zu haben.

Sie klappt ihr Buch zu
da stand sie mit dem Rücken zu ihm, im nuh.

Immer noch steht er hinter ihr, stumm.
Und sie dreht sich nichts ahnend zu ihm um.

Der Rhythmus ihres Herzen sich veränderte
und ein Schauer sie durchwanderte.

Ihr erschrockener Gesichtsausdruck verwunderte ihn nicht,
sie standen sich jetzt Angesicht zu Angesicht.

Schweigend schaute er sie an und wartete ab,
doch sie Nichts von sich gab.

Um ihre Lippen zuckt ein lächeln, so einzigartig wie sie selbst.

Er wusste das sie die eine war, auf die er so lang gewartet,
und sie ihn nicht verachtet.

Beiderseits war es liebe auf den ersten Blick
er ihr verraten wird sein Geheimnis mit viel Geschick.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

supermausi123 schrieb am 24.08.2011 um 22:21 Uhr folgenden Kommentar:
Wow das Gedicht ist wirklich toll!:)

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