Das Waldhaus

von Twity-Autor aus der Kategorie natur und mensch
und wurde am 19.06.2011 um 16:16:00 eingetragen.

Das Waldhaus

Zwischen Zweigen tiefer Wälder,
steht ein moosbedecktes Haus.
Ringsherum sind wilde Felder,
Riesen schließen Blicke aus.

Buschwerk führt zu jener Stelle,
die das Herz „versteinern“ lässt.
Denn an legendärer Schwelle,
hält das Haus Verirrte fest.

Wehe dem, der müden Hauptes,
ängstlich dieses Lager wählt.
Schläft er ein, sieht er Verstaubtes,
was sogleich im Traume quält.

Endlos kreisen Schweißgedanken,
Bilder nebeln den Verstand.
Unsichtbare Fesselranken,
schlängeln sich von Hand zu Hand.

Keiner konnte sich besinnen,
niemand hörte den Gesang.
Der beim eig'nen Ängstespinnen,
nur nach Wald und Glöckchen klang.

.
Twity, 19.06.2011
Copyright by Twity-Autor


Kommentare

Es gibt noch keinen Kommentar zu diesem Gedicht

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.