Das Schneeglöckchen

von Winfried Neumann aus der Kategorie Sonstige Gedichte

Die Erde ist noch kalt,
vom Winter seiner Gewalt,
da wagst du dich hervor,
kommst anderen Blumen zuvor;
dein zartes Geläut,
vernimmt der Mensch mit Freud\',
verkündest die neue Zeit,
als des Himmels holde Seligkeit.

Die Knospen sie springen,
die Vöglein sie singen,
Bahn bricht sich das Grün,
ohne großes Bemüh\'n;
Es kommen die Stare,
wie alle Jahre,
der Frühling ist da,
Schneeglöckchen ihn sah.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

Yakup schrieb am 15.06.2009 um 15:12 Uhr folgenden Kommentar:
Seine Augen sind nicht die unsere, er sieht es auf andere weise und sicht was wir nicht sehen können. Seine ohren, sein Herz und seine seele sind anders, Alles was wir nicht kann er hören und deuten...

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