Auszeit

von lingor aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 07.05.2011 um 17:56:00 eingetragen.

Gelöst von allem Druck der Welt lass’ ich mich fallen
An einem leeren, ruhigen Ort ins grüne Haar der Erd’
Die Sonne lacht, Gesänglein durch die Wälder schallen
Gedanken legt die Fessel ab, die euch so sehr erschwert!

Mein Kopf erstickt im tiefen Weiher der Gedanken
Beängstigt und bedrückt ich ziellos in ihm untertauch’
Gescheiterte Visionen qualvoll hier ertranken
Ich spür’ des schon geträumten Traumes kalten Todeshauch

Unzählbare Gedanken bilden einen Knoten
Verblasste Märchen blicken lächelnd starr ins weite Nichts
Verlocken um zu holen - mich ins Land der Toten
Der Knoten würgt, ich tauche auf und blick’ ins Grell des Lichts

Zurück im Dasein zirpen Grillen süß die Lieder
Betracht’ die Sonn’ - sie senkt sich lachend - stehe blinzelnd auf
Bewundernd bricht das Licht im bunten Erdgefieder
Gedanken nicht geordnet, doch das Sein nimmt seinen Lauf


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

Sven schrieb am 01.05.2012 um 13:46 Uhr folgenden Kommentar:
Sehr schön geschrieben! http://www.schreiber-netzwerk.eu/de/

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