Armut

von Joneda aus der Kategorie Gesellschaftskritisches
und wurde am 18.10.2009 um 17:46:00 eingetragen.



Wenn wir durch die Strassen schreiten,
an den Menschen vorbei gleiten,
sehen wir nicht ihre Sorgen,
ihre Angst vor einem Morgen.

Sehen nur die Glitzerwelt,
die uns längs in Armen hält,
manchmal auch dazwischen einen,
der sich beugt und streckt, ein Weinen,
manchmal auch mit einem Schild,
der nur unser Mitleid will,
oder Alkohol gefangen
auf dem Bordstein schlafend, wangend,
küsst das Pflaster unter sich,
keine Decke, Karton dicht.

Ja, das sind die Ärmsten wohl,
doch auch zwischen Mauern soll
es nun immer mehr so heißen,
Armut kann man nicht entweichen,
wenig Euro in der Stunde,
um daran zu gut gesunden,
Obst und manches was man braucht,
ist zu teuer, Kleidung auch,
oder eine kleine Reise
in den Urlaub kinderweise,
geht nicht, ist bei uns nicht drin,
weil wir wohl viel ärmer sind,
als die Masse und die Klasse,
dafür reicht nicht Haushaltskasse.

Und es werden immer mehr,
gibt kein Spielzeug , bitte sehr,
Weihnachtswünsche aufgeschrieben,
bleiben leider einfach liegen
und der Staat will immer mehr,
doch vom Lohn reicht`s nicht so sehr.

Armut ist kein Sonderfall,
immer mehr erreicht der Schall,
immer öfter spart man ein,
immer teurer soll es sein.


Kommentare

Es gibt 9 Kommentare zu diesem Gedicht

Joneda schrieb am 30.10.2009 um 22:40 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo odin, Armut ist an sich kein Makel, aber keiner kann es sich leisten ;), das ist das Verrückte daran :-) Liebe Grüße


odin schrieb am 29.10.2009 um 22:55 Uhr folgenden Kommentar:
hallo. entschuldige die schreibfehler im kommi - die batterien meiner funktastatur sind leer, fängt an zu spinnen !!!!!


odin schrieb am 29.10.2009 um 22:49 Uhr folgenden Kommentar:
hallo joneda - wir wollen hier nicht politisieren, mittendrin schwebt auf wolken, was sind denn schon unsere verlogenen politiker, macht hat nur das kapital, ob wir zur wahl gehen oder nicht, unsere sogenannten volksvertreter waschen alle ihre hände darin und bereichern sich an uns kleinen bürgern, was mir gefällt, ist die schweiz, immer suouverän, aber die haben auch die schnauze von den deutschen voll, und das mit recht..........jg ... odin


mittendrin schrieb am 29.10.2009 um 22:10 Uhr folgenden Kommentar:
hallo joneda, eine neue politik wie odin es sagt brauchen wir gar nicht, nein nur politiker die endlich umsetzen was sie vor den wahlen den bürgern versprechen, sonst sind sie nach dem kleinen bürger des volkes die größeren verlierer und keiner wählt sie mehr, sie stehen in derverantwortung doch sind nur wenige wirklich bereit sie zu übernehmen lgr.chris


odin schrieb am 29.10.2009 um 19:58 Uhr folgenden Kommentar:
hallo joneda - schön kritisch dein gedicht, gefällt mir sehr - schließe mich den anderen autoren in ihrer meinung an - was soll man darüber sagen - wie soll ein harz4 empfänger noch die schulkosten für seine kinder bezahlen - sehe es bei mir - jede woche, da 10€ dort 15 €, klassenfahrten usw. von den klamotten zu schweigen - wie lange das noch gut geht ??? - wir brauchen eine neue politik - meine meinung !!! lg.--------- odin


Joneda schrieb am 21.10.2009 um 09:09 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo fleur, es gibt soviel, welchem wir nicht wirklich bedürfen, doch das, um was es wirklich geht, ein Teil von allem zu sein, das Grundbedürfnis nach Essen und Trinken, bleibt vielen verwehrt, eingesperrt, hinter TV und PC verkümmernd, einer stupiden Tätigkeit nachgehend, erleben viele nicht mehr, was es heißt zu leben, die Armut bestimmt ihr ganzes Leben und fügt es in Bahnen, die ihre Kinder und Kindeskinder immitieren bzw. später übernehmen. Vielen Dank für Deine Anteilnahme und Worte dazu ;-) Liebe Grüße


Joneda schrieb am 21.10.2009 um 08:57 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo mittendrin, Armut ist der Anfang vom Ende, denn beraubt der Möglichkeiten am öffentlichen Leben teilzunehmen, stigmatisiert zu sein auf Grund seiner Kleidung, seines Wohnorts, ist für Kinder schwer zu verstehen, sie sind diejenigen, die darunter wirklich zu leiden haben und auch diejenigen, die irgendeines Tages deswegen verzweifeln. Darüber sollte man sich einmal in Deutschland Gedanken machen. Lieben Dank für Deine ehrlichen Worte mittendrin :-) Liebe Grüße


fleur schrieb am 18.10.2009 um 22:49 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe Joneda, du hast genau in's Schwarze getroffen. Es ist traurig, dass sogar am Essen gespart wird, das fettige, ungesunde ist billiger, für Obst reicht es nicht. Manche versuchen, auf dem Flohmarkt etwas zu verkaufen, was sie selber niemals kaufen würden. Über die Politiker möchte ich erst gar nicht reden, vor de -wahl gelogen, nach der Wahl betrogen! Hast du gut gemacht, joneda, bleb dran! Alles Liebe wünscht dir fleur.


mittendrin schrieb am 18.10.2009 um 19:29 Uhr folgenden Kommentar:
hallo joneda, das alle wieder geld für essen , kleidung und ein kleines geschenk vom weihnachtsmann bekommen, wäre wohl der traum von vielen betroffenen, doch manche schlafen wirklich in einem karton, ich wünschte unsere politiker hätten ihre ohren wirklich am ohr des volkes, dann würden sie es besser verstehen, warum sie keiner wählen will gruß chris du sprichst mir aus der seele

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