An Uns

von Heimlich aus der Kategorie Gedichte über Menschen
und wurde am 14.11.2009 um 04:28:00 eingetragen.

Wir kriechen auf allen Vieren
Doch stehen nicht auf unseren Beinen
Haben das Gefühl uns zu verlieren
Doch unsere Gedanken werden uns einen

All die großen ungereimtheiten
All die Fehler die uns begleiten
Schmettern uns auf Grund und Boden
Suchen in der Schlucht einen Weg nach oben

Ein Sarg gezimmert aus unserer Misere
Ein Guckloch gebohrt mit Blick auf die Sterne
Wandeln in Träumen auf sicherem Pfad
Brechen aus, verlassen diesen dunklen Sarg


Kommentare

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht

Heimlich schrieb am 16.11.2009 um 00:42 Uhr folgenden Kommentar:
Wahrscheinlich hast du recht mittendrin... aber es gibt Zeiten in denen kommt es einem vor als ob das leuchten der Sterne einen verhöhnt und umso stärker an die eigenen Fehler erinnert. Dann ist selbst Hoffnung schmerzhaft und die Flucht in die Träume der einzige Trost. Träume ohne happy end sondern nüchtern mit lediglich einem Ende. Gruß Heimlich


mittendrin schrieb am 14.11.2009 um 07:01 Uhr folgenden Kommentar:
hallo heimlich, solange die menschen noch die sterne sehn, gibt es für sie eine chance

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