Am Nil

von Twity-Autor aus der Kategorie Kindergedichte
und wurde am 06.03.2011 um 18:47:00 eingetragen.

Am Nil

Das Krokodil, das Krokodil,
es taucht und schwimmt im blauen Nil,
und kneift dabei die Augen zu,
die Fischlein haben vorerst Ruh'.

Dann treibt es zu der Sonnenbank,
und macht die Glieder richtig lang.
Es döst im Sonnenlichtermeer,
doch dann liegt was im Magen quer.

Es reißt sofort das Maul auf,
die spitzen Zähne schau'n zu Hauf',
aus dessen weiten Schlund heraus,
und das erschreckt sogar die Maus.

Die von der Sonneninsel flieht,
sie kennt bereits das „Hungerlied,“
wenn Krokodile munter werden,
dann sind es schlechte Weggefährten.

Das Krokodil, das Krokodil,
es taucht und schwimmt bereits im Nil,
und will nach fetter Beute jagen,
denn hungrig ist sein leerer Magen.

Das sieht das Nilpferd gar nicht gern,
und hält die vielen Zebras fern,
die ihren Durst nach Wasser stillen,
und mit den Jungen arglos chillen.

Auch Antilopen, Stachelschweine,
Hyänen, Löwen, Vogelbeine,
ergreifen schnell die weite Flucht,
und flüchten ängstlich in die Bucht.

Am Nil färbt sich der Himmel rot,
ein junges Tier kommt schnell in Not.
Sie lernten heut' das Lebens-Stück,
vom Nilpferd und dem großen Glück.


Twity, 06.03.2011
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